Geschichte

voglwirt alt 3Das Wirtshaus, dessen Erbauung erstmals um 1390 aufscheint, wird 1450 in gerichtlichen Unterlagen als „Taferne zur Schranne“ bezeichnet. Die Schranne war in alter Zeit der Name für Gericht. Auf dem Raum zwischen Kirche und Wirtshaus fand zwei- bis viermal im Jahr das Antheringer Taiding statt. Später scheinen die Namen Altwirt und nach 1833 Voglwirt auf. Die Taferne war ursprünglich „freies Eigen“ von Hans Strasser von der Alm, der 1460 das Wirtshaus dem Erzbischof von Salzburg im Tauschweg übergeben hat. Das Wirtshaus war zuerst Lehensbesitz des Salzburger Fürsterzbischofs und später des Salzburger Domkapitels.

Im Juni 2011 wird das Gasthaus Voglwirt geschlossen.

Im April 2012 erfolgt der Grundsatzbeschluss der Gemeinde Anthering den Saal und das ehemalige Rossstallgebäude mit Baurecht zu übernehmen. Es folgen die Planungsarbeiten für Umbau und Sanierung des Saales, Zubau für neuen Eingangsbereich, Anbau der Küche und die Adaptierung des ehemaligen Rossstalls als Veranstaltungsraum.

7-erntedankIm August 2012 erfolgt der Baubeginn.

Im September 2013 erfolgt die Fertigstellung des ersten Teilbereichs (Sanierung des Saales).

Die Gesamtfertigstellung des Bauprojekts inklusive der Neugestaltung des Dorfplatzes erfolgt im September 2014. Anlässlich des Erntedankfestes wird das neue Kultur- und Veranstaltungszentrum Voglwirt unter der Teilnahme der örtlichen Vereine und der Bevölkerung offiziell eingeweiht.